Die Greencard ist notwendig, wenn man dauerhaft in die USA einwandern und dort auch arbeiten möchte. Durch den Besitz der Greencard wird man zum gesetzmäßig dauerhaften Einwohner, einem "lawful permanent resident" (LPR). Ein "lawful permanent resident" hat ähnliche Rechte und Pflichten wie ein US-Bürger, allerdings können ihm diese auch wieder entzogen werden. Der LPR ist dazu verpflichtet, sich in den USA aufzuhalten. Wenn er sich für längere Zeitabschnitte im Ausland aufhält, könnte ihm sein Bleibestatus wieder aberkannt werden. Dasselbe gilt, wenn der LPR ein Verbrechen begeht. Die amerikanische Bundesbehörde hat dann das Recht ihn aus den USA auszuweisen.
Zu den Vorteilen der Greencard zählen nicht nur die damit einhergehende temporäre Arbeitserlaubnis, sondern auch die Möglichkeit nach einem geschäftlichen oder privaten Auslandsaufenthalt in die USA zurückzukehren. Normalerweise dürfen "lawful permanent residents" während der Prozess der Visumsbeschaffung läuft, die USA nicht verlassen. In familiären Notfällen oder aufgrund wichtiger geschäftlicher Termine ist es ihnen aber im Einzelfall gestattet. Illegale Einwanderer hingegen, die nicht im Besitz einer Greencard sind, welche die USA zeitweise verlassen, können jederzeit an der Wiedereinreise gehindert werden.