Wenn man als ausländischer Geschäftsmann in eine amerikanische Firma investiert und zur Beschaffung von Arbeitsplätzen beiträgt, besteht die Möglichkeit eine Greencard zu beantragen. Dabei ist vom US-Außenministerium genau festgelegt, in welcher Höhe investiert werden muss und wie viele Arbeitsplätze geschaffen werden müssen. Alle Bewerber müssen das Formular I-526 gemeinsam mit ihrem amerikanischen Unternehmenspartner ausfüllen und vom USCIS bestätigen lassen. Das USCIS (United States Citizenship and Immigration Services) arbeitet mit der nationalen Sicherheitsbehörde und ist für die Einwanderungsangelegenheiten zuständig.
Um sich für ein "EB-5"-Visum zu qualifizieren (EB steht für employment-based / auf einem Arbeitsverhältnis basierend), muss der ausländische Finanzier mindestens 500.000 US-Dollar in ein amerikanisches Unternehmen investieren. Abhängig von der Arbeitslosenquote in der geographischen Lage, wo die Investition erfolgt, kann die erforderliche Summe aber auch bis zu einer Million US-Dollar betragen.
Die Investition muss in dem kommerziellen amerikanischen Unternehmen mindestens zehn neue Arbeitsplätze für US-Bürger oder legale Einwanderer schaffen. Dabei dürfen die Arbeitsplätze des Investors selbst und seiner Familie nicht mitgezählt werden.