Die Greencard ist eine Registrierungskarte, die aussagt, dass der Besitzer ein gesetzmäßig dauerhafter Einwohner (Immigrant) der USA ist. Sie wird auch "permanent resident card" (PRC) genannt, "alien registration receipt card" oder I-551. Greencard heißt sie, weil sie ursprünglich eine grüne Farbe hatte, heute ist sie allerdings eher gelblich. Anfangs war das "Bureau of Citizenship and Immigration Services (BCIS) für die Vergabe von Greencards zuständig, doch dieses wurde umbenannt in "United States Citizenship and Immigration Services" (USCIS). Das USCIS ist Teil des "Department of Homeland Security" (DHS), der nationalen Sicherheitsbehörde der USA.
Ausländer, die im Besitz einer Greencard sind, haben zwei bedeutende Rechte, solange sie noch nicht offiziell eingebürgert sind. Zum einen bekommen sie eine zeitweilige Arbeitserlaubnis, das so genannte "Employment Authorization Document" (EAD), das ihnen erlaubt in den USA einer Arbeit nachzugehen. Zum anderen erhalten sie ein Dokument, das ihnen erlaubt, nach dem Verlassen der Vereinigten Staaten wieder einzureisen.
Mit dem Besitz der Greencard bekommt der Immigrant den Status eines "lawful permanent resident" (LPR) und als solcher kann er nach fünf Jahren Aufenthalt in den USA die Einbürgerung beantragen. Ist der LPR mit einem US-Bürger verheiratet, kann diese Periode auf drei Jahre abgekürzt werden. Wenn der Status des "lawful permanent resident" durch die Bewährung politischen Asyls zustande gekommen ist, verkürzt sich die Zeit auf vier Jahre.
Der LPR hat weniger Rechte und Pflichten als der US-Bürger, denn er wird immer noch als Ausländer klassifiziert. "Lawful permanent residents" dürfen meist nicht wählen gehen, nicht gewählt werden und auch keine Tätigkeiten in der Regierung ausüben.